Sich öffnen ins Leben

Hospizgruppe Werne e.V.

 

Spendenkonten

 

Hospizgruppe Werne

Sparkasse an der Lippe

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Liudgerus Hospiz Stiftung

Sparkasse an der Lippe

IBAN: DE 84 4415 2370 0000 7156 23

SWIFT/BIC: WELADED 1 LUN

 

Unser Jahresprogramm 2019

„Kunst und Kultur sind nicht die sympathische Nische unserer Gesellschaft, sondern das Eigentliche, das sie zusammenhält.“

Norbert Lammert (Berlin, Pariser Platz, Tagung der deutschen Akademie für Sprache und Dichtung)

 

 

Jahresprogramm 2019 zum Download
RZ Hopizgruppe_Programm 2019.pdf
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März

 

 

Mittwoch | 20. März | 17.00 Uhr

 

Jahreshauptversammlung der Hospizgruppe

(dazu erfolgt eine gesonderte Einladung)

 

Vor der Versammlung findet ein Vortrag für alle Mitglieder und alle Interessierten statt:

 

 

Palliativ-Medizin – Was ist das eigentlich?

 

Die häusliche Versorgung des schwerkranken Patienten durch seinen Hausarzt wird bei Bedarf durch das Tätigwerden eines „Palliativ Care Teams“ unterstützt. Speziell geschulte Palliativärzte und Pflegende  besuchen und betreuen die Patienten zu Hause und sind täglich rund um die Uhr erreichbar. Das Palliativnetz Lünen- Werne versteht sich als multiprofessionelle, kooperierende Versorgung für Menschen am Lebensende, als Mitglied des Palliativnetzes bietet die Hospizgruppe

Werne e.V. dem Erkrankten und seiner Familie in dieser Zeit Unterstützung und Begleitung an. Dr. med. Eberhard Lux , einer der Fachärzte für Palliativmedizin in diesem Netz, berichtet an diesem Abend über Möglichkeiten und Nutzen der palliativmedizinischen Versorgung und steht für Fragen zur Verfügung.

 

Referent: Dr. med. Eberhard Lux, Lünen

Ort: kleiner Saal des Kolpinghauses, Werne

 

Im Anschluss daran findet die interne Jahreshauptversammlung der Hospizgruppe Werne e.V. statt.

Anmeldung zu beiden Veranstaltungen nicht erforderlich.

  

Dr. med. Eberhard Lux | Foto: privat
Dr. med. Eberhard Lux | Foto: privat

April

 

 

Mittwoch | 10. April | 15.00 Uhr

 

Literarisch-musikalischer Nachmittag: „Ich mach´ ein Lied aus Stille!“ 

Eva Strittmatter | Foto: Rengha Rodewill
Eva Strittmatter | Foto: Rengha Rodewill

 Sie sind eingeladen zu einer literarischmusikalischen Veranstaltung über die

Lyrikerin Eva Strittmatter, in der Musik und Bilder in einen Dialog mit den Gedichten treten.

Aber: Wer ist Eva Strittmatter? Den meisten wohl unbekannt. Dabei ist Eva Strittmatter (1930 bis 2011) mit ihren insgesamt vierzehn Gedichtbänden Auflagenmillionärin und meistgelesene deutsche Lyrikerin der Gegenwart. Ihre Gedichte haben zeitlose Gültigkeit, sind lebensnah und sprechen einen breiten

Leserkreis (Frauen wie Männer) an, der alle Generationen und sozialen Kreise umfasst. Die Ehrlichkeit, mit der sie über ihre Verletzungen, über Hoffnungen und Ängste, Freundschaft und Liebe, Krankheit und  Tod spricht, geht unter die Haut. Dabei ist ihre Kunst so klar wie Wasser, so schön wie das Meer, nachfühlbar, unmissverständlich, menschlich. Die Ausnahmepoetin vermag den Reigen des Lebens in Verse zu kleiden, in denen die Menschen Halt finden. Lassen Sie sich durch Eva Strittmatters feinnervige Lyrik berühren und machen Sie sich wie die Autorin einen Reim auf das Leben. Anschließend kleiner Umtrunk mit Sekt und Selters.

 

Treffpunkt: Veranstaltungssaal der Residenz am Tibusplatz, Tibusplatz 1-7, 48143 Münster

Rezitation: Bernd Vogt

Musik: Patrik Gremme

Kosten: 13,00 € Mitglieder / 15,00 € Nichtmitglieder

Es können Fahrgemeinschaften gegen Kostenbeteiligung ab Bushaltestelle

Fürstenhof / Ottostr. (dort Parkmöglichkeit) organisiert werden.

"Literatur, Kunst und Musik sind Türöffner,

um Menschen in schwierigen

und belasteten Situationen zu erreichen.“

 

Pierre Stutz

 

 

 

Mai

 

 

Samstag | 11. Mai | 11.00 – 17.00 Uhr

 

Wandern für Trauernde

 

Sich in der Trauer bewegen und ein Stück des Jakobsweges von Werne

nach Cappenberg gemeinsam gehen.

Wandern bringt Körper, Geist und Seele in Bewegung. Wir laden Betroffene

dazu ein, anderen trauernden Menschen zu begegnen und Erfahrungen auszutauschen.

Mit allen Sinnen in der Natur unterwegs zu sein, sich Impulsen zu öffnen, inne zu halten und sich Zeiten der Ruhe zu gönnen. Ein Stück des Trauerweges gemeinsam zu gehen, Schritt für Schritt, sowie bei einer Einkehr im Anschluss das leibliche Wohl zu stärken.

Begleitet wird die Wanderung durch erfahrene Trauerbegleiterinnen. 

Die Wanderung findet bei jedem Wetter, ausgenommen Sturm oder Unwetter, statt. Rückfahrmöglichkeiten sollten selbst organisiert oder vorher mit uns abgesprochen werden.

Die Wegstrecke beträgt 8,5 km. Normale Kondition, dem Wetter angepasste Bekleidung und festes Schuhwerk sind unbedingt erforderlich.

 

Die Wege sind NICHT rollator- oder -rollstuhlgeeignet!

Das Angebot ist kostenfrei, eine Spende für die Arbeit der Hospizgruppe

Werne e.V. wird gerne angenommen. Evtl. Fahrtkosten (Fahrgemeinschaften

möglich) für den Rückweg und Verzehr trägt jeder Teilnehmer selbst.

 

Start: 11 Uhr am Kapuzinerkloster Werne

Ziel: Stiftskirche Schloss Cappenberg, anschließende Einkehr in der 

„Alten Kegelbahn“

Dauer: ca. 5 Stunden incl. Pausen mit geistigen Impulsen oder kurzen  Meditationen.

Anmeldungen im Hospizbüro unter der Rufnummer 02389 - 7 79 73 01

(Annette Alfermann, Martina Bußmann)

 

 

Samstag | 18. Mai | Fahrt

 

 „Een bijzonder dagje Winterswijk!“

  Kunst- und Gartenfreuden in Winterswijk - Auf den Spuren Piet Mondriaans

 

Villa Mondrian in Winterswijk | Foto: Ziko van Dijk
Villa Mondrian in Winterswijk | Foto: Ziko van Dijk

Winterswijk liegt eingebettet in einer herrlichen Naturlandschaft zwischen städtischen Ballungsgebieten zu beiden Seiten der deutschniederländischen

Grenze. Sehenswürdigkeiten sind u.a. die Jakobskerk, das Rathaus, die Bibliothek, der schöne Marktplatz, der Notargarten und natürlich das Mondriaan-Museum.

In Winterswijk kann man wunderbar shoppen. Der Winterswijker Wochenmarkt hat den Preis “Beste Markt van Nederland!” gewonnen! Der mittwochs und samstags stattfindende Wochenmarkt lockt zahlreiche Besucher an.

 

Hier hat auch der bekannte niederländische Maler Piet Mondriaan einen Teil seiner Jugend verbracht. Seit Mai 2013 beherbergt das einstige Wohnhaus der Familie unter dem Namen „Villa Mondriaan“ ein Museum für Mondriaans „Winterswijker Zeit“. Die Zeichnungen und Gemälde Mondriaans zeigen die Einflüsse zum Beispiel der zeitgenössischen Haager Schule. Zu sehen sind auch Werke von Verwandten Mondriaans und von modernen Künstlern, die sich mit Mondriaan auseinandergesetzt haben. Die flächigen bekannten Bilder Mondriaans sind dort nicht zu sehen. Ein Denkmal vor dem Rathaus zeichnet seinen Lebensweg nach.

 

Geplanter Ablauf:

   8.15 Uhr   Abfahrt Werne, Bushaltestelle Fürstenhof, Ecke Ottostr.

   8.20 Uhr   Abfahrt Werne, Stadthaus

   9.05 Uhr   Abfahrt: Münster, Bushaltestelle Nieberdingstr., stadtauswärts

10.45 Uhr   ca. Ankunft in Winterswijk

11.00 Uhr   Führung in 4 Gruppen:

Gruppe 1 u. 2: Führung durch das Mondriaan-Museum

Gruppe 3 u. 4: Führung durch Winterswijk: „Auf den Spuren Mondriaans“

Zeit zur freien Verfügung: Möglichkeit zum Mittagessen in den typisch niederländischen Restaurants rund um den Marktplatz / Besuch des Marktes / der Geschäfte …

14.00 Uhr

Gruppe 1 u. 2: Führung durch Winterswijk „Auf den Spuren Mondriaans“

Gruppe 3 u. 4: Führung durch das Mondriaan–Museum 

15.15 Uhr   Weiterfahrt zum Garten „Rosenhaege“ mit engl. Geschäft und keltischem Café, dort gemeinsames Kaffeetrinken (Kaffee / Tee mit Himbeerschmand - Kuchen)

 

17.30 Uhr  Rückfahrt nach Münster und Werne

 

Kosten: 63,00 € Mitglieder / 68,00 € Nichtmitglieder

(Fahrt, Informationen, Eintritt und Führung im Mondriaan-Museum, Führung „Auf den Spuren Mondriaans“, Kaffeetrinken im Garten Rosenhaege)

 

 

 

 

„Die Seele nährt sich von dem,

woran sie sich freut"

 

Augustinus

 

 

 

Mittwoch | 22. Mai | Kapuzinerkloster Werne

 

Gedenkfeier für trauernde Angehörige 

 

Kapuzinerkloster Werne Foto: Helga Große-Drenkpohl
Kapuzinerkloster Werne Foto: Helga Große-Drenkpohl

 Wie schon in den Vorjahren gedenken wir an diesem Nachmittag gemeinsam mit den Angehörigen an die Verstorbenen, die wir in den vergangenen Monaten begleiten durften. Zu Beginn hält Pater Romuald einen kurzen Wortgottesdienst im Chor des Kapuzinerklosters ab, im Anschluss gibt es im Refektorium bei Kaffee und Kuchen die Möglichkeit, miteinander und mit anderen Menschen in gleicher Situation ins Gespräch kommen. Eine Meditation im Klostergarten beschließt den Nachmittag.

 

Das Angebot ist kostenfrei, eine Spende für die Arbeit der Hospizgruppe Werne e.V. wird gerne angenommen.

 

Anmeldungen im Hospizbüro unter der Rufnummer 02389-7797301

(Annette Alfermann, Martina Bußmann)

Juni

 

 

Dienstag | 18.  Juni | 9.00 – 17.00 Uhr

 

Nord-West-Deutscher Hospiztag

 

Ort: Franz-Hitze-Haus, Münster

Thema: Trennt sich die Hospizbewegung von ihren Wurzeln?

 

Auskunft dazu im Hospizbüro möglich

 

 

 

Samstag | 15.  Juni | Pfarrheim St. Christophorus

 

Festakt zum 20- jährigen Bestehen der Hospizgruppe Werne

 

In diesem Jahr besteht die Hospizgruppe Werne seit 20 Jahren.

Das soll im Rahmen eines Sommerfestes gefeiert werden.

Die Uhrzeit sowie weitere Einzelheiten werden rechtzeitig bekannt gegeben.

 

 

 

Samstag | 29.  Juni

 

Düsseldorf-Kaiserswerth – Insel des Kaisers - Kleinod am Rhein

Barbarossa, Fliedner und Spee erleben!

 

 

Kaiserswerth am Rhein | Foto: Bodo Klecksel
Kaiserswerth am Rhein | Foto: Bodo Klecksel

Dicht am rechten Rheinufer liegt zwischen Duisburg und Düsseldorf das ehemals selbstständige Städtchen Kaiserswerth. Herz und historische Keimzelle sind die Kirche  und der sie umgebende Stiftsplatz , genau zwischen der Kaiserpfalz  und der Marktsiedlung gelegen.

Der Name Kaiserswerth leitet sich aus dem mittelhochdeutschen Wort werth für Insel her und bedeutet Kaiserinsel bzw. Insel des Kaisers. Wenn bei Hochwasser sich der Befestigungsgraben am Rand der Kaiserswerther Altstadt mit Wasser füllt, kann man sich leicht die einstige Insellage vorstellen, auf die der Name des Ortes verweist.

 

Zwischen 695 und 700 gründete der Mönch Suitbert  ein Benediktinerkloster auf einer durch Umrundung des alten Rheinarmes künstlich angelegten Rheininsel, auf der sich bereits ein fränkischer Fronhof – geschützt durch Erdwall, Graben und Palisaden – befand.

 

Dieser entwickelte sich in der nachfolgenden Zeit zu einer wehrhaften Zollfeste, denn Kaiser Friedrich Barbarossa verlegte im Jahr 1174 den Rheinzoll von der niederländischen Stadt Tiel nach Kaiserswerth. Zu diesem Zweck ließ er Kaiserswerth zu einer mächtigen Festungsanlage ausbauen.

 

Was einst als gigantisches Bauwerk von Kaiser Friedrich I. Barbarossa um 1184 errichtet wurde, so prägt die imposante Ruine der Kaiserpfalz auch heute noch das Stadtbild von Kaiserswerth als ein Denkmal längst vergangener Zeiten.

 

Viele Besucher von Kaiserswerth kommen wegen der Kaiserpfalz , der

Suitbertus-Basilika , des historischen Stadtbildes  oder wegen der

wunderschönen Lage  von Kaiserswerth am Rheinufer .

 

Symbol der Diakonissen ist die Taube mit dem Ölzweig | Foto: Homepage der Schwesternschaft
Symbol der Diakonissen ist die Taube mit dem Ölzweig | Foto: Homepage der Schwesternschaft

 

Die Kaiserswerther Diakonie  ist seit der Gründung durch Pfarrer Theodor Fliedner und seiner Frau Friederike im Jahre 1836 im Sozial-, Gesundheits- und Bildungswesen tätig und zählt zu den großen diakonischen Unternehmen in Deutschland.

Zwischen 1883 und 1903 entstand auf dem so genannten „Fronberg“ vor den Toren Kaiserswerths eine Reihe von Gebäuden, die einen Campus bilden. Fliedners Schwiegersohn und Nachfolger Julius Disselhoff (1827–1896) war für die Planungen verantwortlich. Noch heute machen das Hotel MutterHaus, die Mutterhauskirche, der Disselhoff-Park mit seinem alten Baumbestand sowie die Gebäude des alten Krankenhauses den Charme dieses denkmalgeschützten Ensembles aus.

 

Bei dem Rundgang besichtigen wir unter anderem den Diakonissenfriedhof, das berühmte Gartenhaus, in dem 1833 die erzieherische Arbeit des Ehepaars Fliedner begann, Park und Kirche Kaiserswerth. Den Abschluss bildet ein gemeinsames Kaffeetrinken im Kultcafé Schuster. Berühmte Persönlichkeiten stehen im Mittelpunkt dieses Tages!

 

Geplanter Ablauf:

 

8.30 Uhr   Abfahrt: Münster, P. u.R.-Parkplatz Nieberdingstr.

9.05 Uhr   Abfahrt: Werne, Bushaltestelle Fürstenhof/ Ottostr.

9.10 Uhr   Abfahrt: Werne, Stadthaus

Im Bus Informationen zu Kaiserswerth

11.00 Uhr Führungen in Gruppen durch den mittelalterlichen Stadtkern der alten Reichsstadt, die Kaiserpfalz, die Suitbertus-Basilika und den Markt

12.30 Uhr Möglichkeit zum Mittagessen im Restaurant „Tonhof“ am Klemensplatz

Danach Zeit zur freien Verfügung: Besuch der Geschäfte, Verweilen am Rhein

15.00 Uhr Führung durch die Diakonie in 2 Gruppen ab Klemensplatz

16.00 Uhr Kaffeetrinken im Kultcafé Schuster in Kaiserswerth

(1 Kännchen Kaffee oder Tee und ein Stück Torte/incl.)

17.00 Uhr Rückfahrt nach Werne und Münster

 

Führung: Kaiserswerth: Frau Michler, Frau Pollmann, Frau Klues

Diakonie: Frau Bremer, Frau Kloft

Kosten: 67,00 € Mitglieder / 72,00 € Nichtmitglieder

(Busfahrt, Informationen, Führung durch Kaiserswerth, Führung durch die Diakonie, Kaffee und Kuchen im Café Schuster, kleine Bewirtung im Bus)

 

 

„Monde und Jahre vergehen

und sind immer vergangen.

Aber ein schöner Tag leuchtet

das Leben hindurch."

 

Franz Grillparzer

 

 

 

 

 

Juli

 

 

Mittwoch | 10.  Juli

 

 

"Geflügelte Worte" 

Von einer „Gardinenpredigt“ und einem „Kater“, der „Schwein gehabt“ hat, weil er „nicht aus dem Quark“ kam.

 

 

Nein, es ist keine Nonsense–Veranstaltung geplant. Es geht um

„geflügelte Worte“, „rasch von den Lippen des Redenden zum Ohr des

Hörenden eilende Worte“, wie in der Brockhaus Enzyklopädie beschrieben.

Viele der geflügelten Worte, die wir häufig hören und auch benutzen,

haben einen interessanten und überraschenden Ursprung, der oft

gar nicht bekannt ist.

Heute sollen die geflügelten Worte nicht nur in unseren Ohren haften

bleiben, sie möchten auch durch Herz und Magen gehen. „Drücken

wir die Daumen“, dass es ein unterhaltsamer Nachmittag wird, in dem

Texte und Bewirtung in einen Dialog treten!

 

Treffpunkt: Schlossgarten Café, Schlossgarten 4, 48149 Münster

Gestaltung, Lesung und Musik: Cilly Rutemöller

Kosten: 17,00 € Mitglieder / 20,00 € Nichtmitglieder

(incl. Bewirtung)

 

 

August –  Sommerpause

 

 

 

September 

 

  

Mittwoch | 25. September 15.00 Uhr

 

 

"Zwischen den Stühlen"

Musikalisch-literarischer Nachmittag

 

Erich Kästner | Foto: Anefo
Erich Kästner | Foto: Anefo

 

Erich Kästner, der Dichter, Humorist, Moralist und teils auch bissige Satiriker, gilt als hellwacher Beobachter und Meister der Widersprüche und als einer der meist gelesenen deutschsprachigen Literaten des 20. Jahrhunderts, dessen Themen bis heute den Menschen unter den Nägeln brennen.

Unter dem Titel „Zwischen den Stühlen“ sind alle Literaturfreunde eingeladen zu einem Spaziergang durch das Leben und die poetische Landschaft des Autors,

die auch 40 Jahre nach dessen Tod so aktuell ist, dass sie wie ein Querschnitt durch die gegenwärtige Gesellschaft wirkt.

Freuen Sie sich auf einen Nachmittag der verblüffenden Neuentdeckung eines Mannes, dessen Lebensmotto lautete: „Ich setze mich sehr gerne zwischen die Stühle und säge an dem Ast, auf dem wir sitzen“.

 

Referenten: Bernd Vogt und Patrik Gremme

Ort und Kosten: werden noch bekannt gegeben

 

 

 

Samstag | 28. September Vom Wachsen, Blühen und Vergehen

 

 

Bremen hat viele Gesichter!

„Kommt mit nach Bremen! Etwas Besseres findet ihr so leicht nirgends!“

 

Bremen Rathaus | Foto: Jürgen Howaldt
Bremen Rathaus | Foto: Jürgen Howaldt

 

 

- so warben schon die Stadtmusikanten im Mittelalter für die Stadt, die ihnen Heimat werden sollte. Aber nicht nur ihr Denkmal, sondern auch der Roland, das Rathaus, der Dom und die ganze sehenswerte Innenstadt sind einen Besuch wert!

 

Besuchen werden wir auch Bremens heimliche Hauptstraße, wie die von 1922 bis 1931 als Gesamtkunstwerk entstandene Böttcherstraße genannt wird. Ihr Finanzier war der Kaufmann und Kunstsammler Ludwig Roselius, der mit „Kaffee Hag“ weltweit Erfolg hatte. Hier finden sich vor allem Werkstätten und Ateliers für Kunsthandwerk.

Im 1931 fertig gestellten „Haus Atlantis“, dem interessantesten Haus der Böttcherstr., befindet sich der „Himmelssaal“, vom Bildhauer Bernhard Hoetger.

 

Kleine Häuser, schmale Gänge - das Schnoorviertel war einst das Quartier der „kleinen Leute“. Im 2. Weltkrieg kaum zerstört, ist es heute eine der besonderen Bremer Sehenswürdigkeiten.

 

Nahe der Innenstadt liegt der Bürgerpark, ein grünes Juwel mit ungezählten

kulturellen Facetten. Als eine der wenigen fast vollständig erhaltenen gartenkünstlerischen Schöpfungen des 19. Jahrhunderts zählt er zu den bedeutendsten Landschaftsparks in Deutschland. Wie der Name schon verdeutlicht, entstand dieser unglaublich schöne, englische Landschaftspark 1866

durch das Engagement der Bürger selbst. Hier finden sich großzügig angelegte Parkanlagen mit interessanten Sichtachsen, dichtes, waldähnliches Gehölz, Wasser, Brücken und Laubengänge, die auf ein hohes Maß an gartenarchitektonischem Können schließen lassen. Wunderbare Bauwerke im Bürgerpark beleben die

Landschaft … .

 

Für Herr und Gesind´

Mann, Frau und Kind.

Zu Nutz´ und Freud

Für alle Zeit.

 

(Motto der Gründungsväter des Bürgerparks Bremen)

 

Geplanter Ablauf: 

 

8.00 Uhr   Abfahrt Werne, Fürstenhof / Ottostr. 

8.05 Uhr   Abfahrt Werne, Stadthaus 

8.45 Uhr   Abfahrt Münster, P.u.R.- Parkplatz Nieberdingstr. 

11.00 Uhr Führung in Bremen: Innenstadt, Böttcherstr. mit „Himmelssaal“ (angefragt), Schnoorviertel … 

13.00 Uhr  Möglichkeit zum gemeinsamen Mittagessen im Schnoorviertel im Gartensaal des Restaurants „Leib und Seele“ 

15.00 Uhr  Weiterfahrt zum Bürgerpark 

15.30 Uhr und 16.30 Uhr Führungen durch den Park / 2 Gruppen im Wechsel 

Kaffeetrinken im Restaurant „Emma am See“. (incl.)

Ca. 18.00 Uhr Rückfahrt nach Münster und Werne 

 

Führung in Bremen: Geschichte und Kultur im Dialog / im Bürgerpark: Birgitta Looden

Kosten: 58 € / 63 € Nichtmitglieder (Busfahrt, Informationen, Führungen, Kaffee und Kuchen, kleine Bewirtung)

 

„Jüngling und Schicksalsgöttin“ von Constantin Dausch, Bürgerpark Bremen | Foto: Daniel FR
„Jüngling und Schicksalsgöttin“ von Constantin Dausch, Bürgerpark Bremen | Foto: Daniel FR

 

 

Oktober

 

 

Samstag | 12. Oktober 2019  | 10.00 - 14.00 Uhr

 

Welthospiztag

Marktplatz Werne und Christophorus-Kirchplatz und -pfarrheim

 

Jedes Jahr am 2. Wochenende im Oktober wird der Welthospiztag begangen. Cicely Saunders, die Gründerin der modernen Hospizbewegung, sagte einmal: „Hospiz ist kein Ort, sondern eine Haltung“ Diese Haltung möchten wir Ihnen in Gesprächen, Informationen über Ehrenamt, Begleitung und Trauerarbeit sowie Antworten auf persönliche Fragen näher bringen. Unsere Infostände finden Sie auf dem  Marktplatz und dem Kirchplatz, auch haben Sie an diesem Tag die  Möglichkeit, unsere Räumlichkeiten im Pfarrheim St. Christophorus kennen zu lernen.

 

 

 

Samstag | 19. Oktober 2019  | Vom Wachsen, Blühen und Vergehen

 

Fahrt mit dem Gartenexperten Dr. Carsten Seick

in Planung - bitte Presse dazu beachten

 

 

 

 

November

 

Mittwoch | 06. November 2019  | 15.00 Uhr | Kapuzinerkloster Werne

 

Gedenkfeier für trauernde Angehörige

 

Wie schon in den Vorjahren gedenken wir an diesem Nachmittag gemeinsam mit den Angehörigen an die Verstorbenen, die wir in den vergangenen Monaten begleiten durften. Zu Beginn hält Pater Romuald einen kurzen Wortgottesdienst im Chor des Kapuzinerklosters ab, im Anschluss gibt es im Refektorium bei Kaffee und Kuchen die Möglichkeit, miteinander und mit anderen Menschen in gleicher Situation ins Gespräch kommen. Eine Meditation im Klostergarten beschließt den Nachmittag.

 

Das Angebot ist kostenfrei, eine Spende für die Arbeit der Hospizgruppe Werne e.V. wird gerne angenommen.

 

Anmeldungen im Hospizbüro unter der Rufnummer 02389-7 79 73 01

(Annette Alfermann, Martina Bußmann)

Freitag | 22. November 2019

 

Advent und Weihnachten im RELIGIO in Telgte – 

wo Gott und die Welt sich treffen!

Li: Exponat des RELIGIO Telgte, Foto: Corrodax | re: RELIGIO – Westf. Museum für religiöse Kultur in 

Telgte, Foto: Stahlkocher

 

In diesem Jahr findet die 79. Krippenausstellung im Museum RELIGIO in Telgte statt. Eine große Vielfalt von fantasievollen Krippen zeigen unterschiedliche

Zugänge zur kommenden Advents- und Weihnachtszeit.

In einer Führung werden einzelne Exponate exemplarisch vorgestellt.

Nach einer adventlichen Kaffeetafel erzählt die Bibelerzählerin Ingrid Albers in eindrücklicher Weise von himmlischen Boten.

 

Geplanter Ablauf:

 

13.00 Uhr Krippenführung im Museum Religio, Herrenstraße 1-2, 4829 Telgte

14.30 Uhr: adventliche Kaffeetafel

15.15 Uhr: Bibelerzählerin und Hospizmitarbeiterin Ingrid Albers erzählt von himmlischen Boten

 

Kosten: 25 € (Eintritt, Führung, Kaffee und Kuchen, Bibelerzählerin)

Es können Fahrgemeinschaften gegen Kostenbeteiligung organisiert werden.

 

11.40 Uhr Abfahrt: ab Bushaltestelle Fürstenhof / Ottostr. (dort Parkmöglichkeit)

 

 

 

Samstag | 30. November 2019  | Adventsfahrt

 

Auf den Spuren der berühmtem KirchenArchitektur-

Familie Böhm:

Ein Besuch in der DITIB Zentralmoschee in Köln-Ehrenfeld

und

in der Wallfahrtskirche „Maria, Königin des Friedens“ in Velbert-Neviges

 

 

 

 

DITIB-Zentralmoschee Köln | Foto: Raimond Spekking

 

Sie ist nicht zu übersehen: Die Kölner Zentralmoschee mit ihrer riesigen Kuppel und den beiden Minaretten prägt seit einigen Jahren das Bild von Köln - Ehrenfeld. Architekt Paul Böhm , aus der legendären Kölner Architektenfamile “Böhm” hat im Jahr 2006 den Wettbewerb für diese Moschee gewonnen. Zum Entwurf von Paul Böhm gehört neben den Minaretten und dem Kuppelsaal auch die Randbebauung. Die Kuppel, mit 36m Höhe, bestehend aus 6 Sichtbeton-Schalenelementen, deren Zwischenräume mit gebogenen Glaselementen geschlossen wurden, überdeckt den 2000m großen Betsaal.

Fast noch beeindruckender als die Außenansicht ist der Blick von innen. Im großen Gebetsraum wandeln Besucher auf Socken über einen hellblauen Teppich und blicken auf geschwungene Wände in Weiß-Gold. Daneben gibt es Büros, ein Kulturzentrum mit Bibliothek und Konferenzraum, Sport-, Gewerbe- und Sozialräume sowie einen Schul- und Seminarbereich mit einer Gesamtfläche von rund 8000 Quadratmetern.

 

 

Maria Königin des Friedens, Wallfahrtsdom in Velbert-Neviges | Foto li: seier+seier, re: Frank Vincentz

 

Die Wallfahrtskirche „Maria, Königin des Friedens“ in Velbert-Neviges wurde vom Architekten Gottfried Böhm  entworfen. Sie gehört bis heute zu den umstrittendsten Kirchenarchitekturen in Deutschland. Der Bau ist architekturhistorisch dem Brutalismus zuzurechnen. Böhm setzte eine Betonkonstruktion um, bei der die Wand- und Deckenelemente sich gegenseitig stützend eine Gemeinschaft ergeben, gezackt und zerklüftet wie ein roher Fels. Erbaut wurde der Mariendom von 1966 bis 1968. Die äußere Form des Gebäudes gleicht der eines großen Zeltes. Im Innern aber scheint der Hauptaltar im Zentrum eines weiten Marktplatzes zu stehen, den die Emporen wie fensterreiche Häuser umgeben und zu dem eine breite Straße von außen hinführt. Diese Verbindung zwischen „außen“ und „innen“, also dem Kirchenvorplatz und dem Kircheninnenraum, hat Böhm zusätzlich durch die Raumbildung, die Wahl der Materialien und der Motive unterstrichen: Die geschwungene Wegeführung des breiten Kirch- und Prozessionszuganges öffnet und verbreitert sich innen zu dem marktplatzartigen Kirchenraum, auch die Außenpflasterung wird innen weitergeführt, ebenso die freistehenden Straßenlaternen.

Das häufig wiederkehrende Symbol der Innengestaltung ist die Rose, Zeichen der Gottesmutter Maria, dessen großes Format in den Fensterverglasungen den Sichtbetonwänden des Innenraumes die Härte nimmt und dessen rot-weiße Farbfelder bei geeignetem Einfall des Sonnenlichts die Weihe und Würde des Ortes atmosphärisch unterstreichen. Das ursprüngliche, sehr kleine Gnadenbild ist in eine große Marienstele von Elmar Hillebrand eingelassen, aus der wie aus einem

Lebensbaum Maria mit dem Kind herauswächst und dessen Innenseite und „Rückgrat“ das mit seinen drei Enden sichtbare Kreuz bildet.

 

Geplanter Ablauf:

 

8.10 Uhr  Abfahrt: Münster, P.u.R. Parkplatz Nieberdingstr.

8.50 Uhr  Abfahrt: Werne, Bushaltestelle Fürstenhof/ Ottostr.

8.55 Uhr  Abfahrt: Werne, Stadthaus

Im Bus Informationen zur Moschee und zum Wallfahrtsdom Neviges

11.00 Uhr Führung in der Moschee

12.30 Uhr Möglichkeit zum Mittagessen im Restaurant „Haus Scholzen“ in Köln-Ehrenfeld: „Kölner Gastlichkeit erleben!“

13.45 Uhr ca. Weiterfahrt nach Velbert-Neviges

15.30 Uhr Führung im Mariendom in Neviges

Danach Möglichkeit zum Besuch der Cafeteria im Pilgersaal und des schönen Weihnachtsmarktes auf dem Dom-Vorplatz.

18.00 Uhr ca. Rückfahrt nach Werne und Münster

 

Führungen: durch Pilgerbüro Neviges und die DITIB-Gemeinde Köln-Ehrenfeld

Kosten: 49 € / 54 € Nichtmitglieder (Busfahrt, Informationen,

Führungen in der Moschee und in der Wallfahrtskirche, kleine Bewirtung)

 

HINWEISE zum Besuch des Gebetssaales der Moschee:

Um angemessene Bekleidung wird dringend gebeten:

• Beine mind. bis unter den Knien bedecken, Dekolleté/Schultern ebenfalls.

• Aus Rücksicht auf den Gebetssaal und die Betenden bitten wir weibliche

  Gäste um Kopfbedeckung mit Schals/Kopftüchern.

• Das Tragen von Socken ist aus hygienischen Gründen verpflichtend, um

  den Gebetssaal zu betreten.

• Bitte beachten Sie ferner: Rucksäcke, Reisetaschen, Koffer u.ä. sind im     Gebetssaal nicht gestattet.

TIPP: Einfach auszuziehende Schuhe für die Moschee: besser Slipper, statt   Schnürschuhe oder Stiefel.

 

 

 

 

Dezember

 

Sonntag | 22. Dezember 2019  | Einladung und Informationen folgen

 

Weihnachtsfeier der Hospizgruppe Werne e.V.

 

 

 

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